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Fuba Dresden ist gerettet

Der insolvente Leiterplattenhersteller Fuba Printed Circuits GmbH in Dresden ist gerettet. Einem Bericht der SZ-online zufolge habe die Gläubiger einer Übernahme durch den Firmensanierer Viktor Kühne zugestimmt.

22. Februar 2010, 08:07

PCBAm Freitag wurden bereits die Verträge unterschrieben. Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings dabei: von den ehemals 220 Mitarbeitern werden vorerst nur 10 Angestellte weiter im Unternehmen arbeiten. Auch der Name ändert sich: der Automobilzulieferer wird als Kavitech GmbH am Markt neu starten.

Viktor Kühne und seine Geschäftspartnerin Katrin Mathony sollen rund €4 Millionen für Maschinen, Gebäude, etc. gezahlt haben. „Wir waren auf der Suche nach einem schwierigen Fall, der dennoch Perspektiven bietet", wird er in dem Bericht zitiert. „Der Name Fuba hat nach der zweiten Insolvenz keinen uneingeschränkt positiven Klang mehr. Der neue Name steht für einen kompletten Neuanfang", erklärte er weiter.

Der Unternehmen rechnet damit, noch in diesem Jahr schwarze Zahlen schreiben zu können, setzt aber auf ein langsames Wachstum. In diesem Jahr ist ein Umsatz von €3 Millionen geplant; Gewinne seien jedoch erst im nächsten Jahr wirklich realistisch, heisst es weiter. Dann soll auch die Mitarbeiterzahl wieder steigen - auf etwa 50 im Jahr 2012. Auch der Betriebsratsvorsitzende Matthias Güttler bestätigt die neue Aufbruchsstimmung: „Wir haben inzwischen wieder genug Kunden, die an uns Aufträge vergeben."

Kommentare

18. Zu 15. FUBA Dresden Das 7MA von einem Mann ausgesu
März 02, 2010
07:27
Da kommt doch wieder die Stimme, leider stimmt der dargestellte Vorgang des Aussuchens schon überhaupt nicht, wer auf dem Arbeitsamt steht und ab wann weis man erst recht nicht und wenn man nach 21 Jahren die DDR heranzieht, was soll dieser Häckmäck hier schon wieder. Manche tun was und Andre meckern nur und hecheln herum, das ist hier an der Stelle schon gar nicht gut, denn es liest die ganze Welt. Das ist für uns peinlich, denn so waren wir nicht! Gönnt den paar Leuten den Anfang, die haben es nicht leicht. Bald können es sicherlich mehr Mitarbeiter sein. Es ist eine Chance! Es war doch eine gute FUBA-Zeit!
MS

17. Zu 14. Wenn ich mir überlege
März 01, 2010
14:21
Werter Ex-Fubaner, wenn man das überhaupt sagen kann. Es wird immer und Überall solche und solche Menschen geben. Dazu gehören aber Akzeptanz und Toleranz, was Du nicht besitzt und verstehst. Die Mannschaft war von A bis Z toll und hat bis zu letzt, selbst in der Aus-Produktion gezeigt, was sie kann. Die vielen intelligenten Aktivitäten, welche immer wieder eine Daseinsberechtigung bewiesen und die Verzichte haben 21 schöne Jahre uns allen gebracht.

Schäm Dich Kollege. Das haben wir alle nicht verdient! Armer kleiner Junge weinst heute noch wegen einem Parkplatz und beleidigst Einen, der immer Kopf und Freizeit hingehalten hat. Der letztes Jahr keinen Urlaub gemacht hat, weil das Wohl der MA wichtiger war, als alles Private. Sicherlich hat er Dir mal was Unangenehmes gesagt und jetzt so rächen das ist kleinkariert und unverschämt! Und das auch noch in der Öffentlichkeit.

Nein da komme ich nicht drüber hinweg, dass es solche Ausuferungen bei der tollen Truppe gab. Werte Evertiq-Lesende, nehmt bitte diese Diskussionen nicht so ernst und krumm, uns ist das wirklich peinlich! Wir waren eine gute Mannschaft und es ist ein Ansatz für einen Neuanfang (KAVITEC) da, der beginnt sehr schnell Früchte zu tragen. Denen wünsche ich (wir) viel Erfolg, damit viele EX wieder dort Arbeit finden!
M, S&Co

16. Fuba Dresden ist gerettet
März 01, 2010
14:20
Wenn man in der Geschichte des Sanierers noch weiter zurückgeht kommt man auch noch auf Firma Engelmann.
Die sind 2 Mal in die Insolvenz gegangen und der Herr hat dort als CEO den kleinen Schuldenberg von Engelmann massiv erhöht und wo das ganze Geld geblieben ist weiss keiner...
Fakt ist Engelmann gibt es auch nicht mehr und seine damals über 1000 Mitarbeiter sind inzwischen bis auf einen kleinen Rest(<40)von einem Inder plattgemacht worden...

15. FUBA Dresden
März 01, 2010
14:19
Das 7MA von einem Mann ausgesucht werden,der von Produktion,Vertrieb,Lagerwirtschaft,Service,Klima,Abwasser,etc.absolut keine Ahnung hat,ist sehr verwunderlich.Aber er hat sich schon vor einiger Zeit zum Retter der FUBA ausrufen lassen.Kompetenz ist
leider nicht mehr gefragt.220 MA haben die FUBA jahrelang mit Erfolg am Laufen gehalten.Leider stehen jetzt fast alle vorm Arbeitsamt Schlange.Warum der "Retter der FUBA" nicht!?Es sieht aus,als hätte man noch Erfahrungen aus DDR-Zeiten.Euch 7 Leuten wünsche viel Glück,Kraft und Nerven.Ihr könnt es gebrauchen.


SeV
14. Wenn ich mir überlege, d...
Februar 26, 2010
15:33
Wenn ich mir überlege, dass sich der BR Vorsitzende ein Platz in der KAVITECH erschlichen hat und wie das wohl zu Stande gekommen ist, wird mir schlecht! Dieser Bazille springt doch die Inkompetenz aus dem Gesicht. Außerdem zieht mit Leuten wie ihm der faulige Geschmack der "Gesichtswirtschaft" direkt wieder mit in das neue Unternehmen. Na jedenfalls brauch er jetzt kein exklusives Parkplatzschild mehr, da dürften inzwischen einige Plätze frei geworden sein. Glückwunsch!!!
Mal ganz im Ernst, die Fuba DD hatte verdammt gute Leute. Leute mit Ideen. Leute die nicht blind & eigennützig gehandelt haben. Leute die sich nicht zu schade waren sich auch mal ein Fehler einzugestehen. Leute die es nicht nötig hatten sich die innovativen Ideen von anderen zu Eigen zu machen um Fachkompetenz vorzuheucheln. Die Fuba DD war schlicht und einfach von Intrigen und Missgunst zerfressen und deren interne Produktion wurde von einem durch die Gürtelrose gezeichneten Berufsschauspieler geleitet oder besser gesagt „verbrannt". Das und die beispiellose Unfähigkeit derer die über „ihm" gesessen haben, haben die Fuba DD gerichtet. Da war doch gar keine Luft mehr zum produktiven arbeiten! „…und ihr, die das hier lest wisst das auch!"
Ich für meinen Teil hoffe, dass es sich gelohnt hat beim Extrahieren des Tumors auch ein Stück weit mehr weggeschnitten zu haben als es nötig war. Andernfalls ist 2012 endgültig Zick. Denn bis dahin sind die „4Mille" Investition wieder drin und der Wille Gutes zutun raus.
Viel Glück!




13. Diese Nachricht kann eig...
Februar 26, 2010
14:19
Diese Nachricht kann eigentlich nur Verwunderung hervorrufen.
Wissen diese Dame und der Herr eigentlich was sie da gekauft haben?
Mit 10 MA soll plötzlich eine pro Kopfleistung von 300 K EUR erzielt werden?
Damit würde man jeden Hightech- und Protohersteller toppen - um fast die doppelte pro Kopf Leistung. Und das mit dem Produktspektrum?

Wie viele Stunden - oder besser gefragt wie wenig Stunden sollen die Anlagen denn pro Tag laufen, wenn 3 Mio Umsatz dieses Jahr zu Grunde gelegt werden?
Niemand der ein wenig Grundwissen über die Leiterplatte und deren Prozesse hat kommt auf die Idee bei den vorhandenen Anlagen so zu planen.

Von einem Finanzinvestor würde ich mir zumindest wünschen das er das Wort Fixkostendeckung versteht und das er lesen kann. Dann würde er auch verstehen warum sich Kleinstfirmen mit 10 MA keine Nass- und Chemieprozesse leisten (können). Von der Auslastung und Fixkostendeckung der anderen Anlagen einmal ganz abgesehen. 10 MA im Werk Dresden. Wer die Größe des Werks kennt kann nur hoffen das dort niemals jemand verunfallt. Man würde ihn bei 10 MA wahrscheinlich nicht mal am gleichen Tag finden.

Man muss kein Wirtschaftsweise oder Leiterplattengott sein um festzustellen das von Rettung hier in keiner Weise gesprochen werden kann.

12. Die Leiterplatte ist kein Faustkeil
Februar 25, 2010
06:33
Ja, was soll das werden? Waren die 280 MAs und weitere ZAs etwa nicht ausgelastet, faul oder unfähig? Soll der Ossi erstmal lernen zu arbeiten? Was ist mit den Fähigkeiten, dem Wissen und den Erfahrungen der Leute an den Anlagen und in der Peripherie? Da möchte man doch mal Mäuschen spielen, wie sich das Häuflein Mitarbeiter in fremde Prozesse reinarbeitet und auf Anhieb fehlerfreie Leiterplatten produziert. Die neuen Eigentümer sollten bitte bedenken, dass die Leiterplatte ein höchst sensibles Produkt ist und kein zurechtgehauener Faustkeil. Für fehlerfreie Auslieferung in-time braucht es ein bisschen mehr als das Produkt von Anlage A zu B zu karren und Knöpfchen zu drücken.

11. Hallo liebe ehemalige Fu...
Februar 24, 2010
16:19
Hallo liebe ehemalige Fuba-Mitarbeiter. Ich selbst war viele Jahre mit Herz und Seele dabei, hatte viel Freizeit geopfert, auf Lohn, Urlaub, Weihn.-und Urlaubsgeld verzichtet und dann kam doch das "AUS". Schade! Bei jeder neuen Betriebsvereinbarung wurde geschrieben, das es zum "Überleben von Dresden" wichtig wäre! Geholfen hatte es nicht!!! Und jetzt das. Neuer Name und nur 10 Mitarbeiter !?! Bis 2012 50 Mitarbeiter!?! Also die müssen einen mal erklären wie sie auf die angestrebten Umsätze kommen wollen. Ich kann es mir nicht vorstellen. Aber naja, laßt die Köpfe nicht hängen, denn es muss ja im Leben weiter gehen, auch wenn die Arbeitslage in Dresden schlecht aussieht. Wir waren und sind alles Kämpfer gewesen und haben uns von keinen unterkriegen lassen.

Alles Traurig
10. Zu: 9. Wer ist so naiv...
Februar 24, 2010
14:49
Sollen wir Alle in Deutschland den Kopf in den Sand stecken und den Niedergang nachbrabbeln, wie auch der Oberguru? Geknebelt werden wir schon genug von den großen Kunden und Automobilisten. Das Stimmt. Es sind immer noch in Deutschland ganz paar Leiterplattenhersteller, die das Gegenteil beweisen! Was bezweckt man mit solchen negativen Mitteilungen? Ist das Selbstmitleid oder Wichtigtuerei. In Gänze fabriziert man Hysterie und schnelleren Niedergang und weiter Arbeitslosigkeit. Vielen "Dank"! Amen

9. Wer ist so naiv
Februar 24, 2010
12:34
Wer glaubt in einer derartigen Situation nur den Namen zu ändern und dann ist alles ok. Wer gibt hier Aufträge ein großer Zulieferer, weil ein Asiate die Qualli nicht geschafft hat. Wen die in die Socken kommen wer glaubt dann noch an das Wort. Die Preise in der Automobilindustrie unterliegen dem Niedergang Richtung unendlich 0. Da soll ehemals am Standort Deutschland ex Fuba mithalten können.

WPJ

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Build: 2010-07-27 14:20, # 114