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Toyota: Zinn-Whisker könnten ein Problem sein

Die US-Regierung ist bei ihren Untersuchungen zu den Problemen bei verschiedenen Toyota Fahrzeugmodellen nun an einen Experten für elektromagnetische Störungen herangetreten.

24. Februar 2010, 08:30

OEMKeith Armstrong erklärte, dass verschiedene Tests eindeutig zeigen würden, dass ein außer Kontrolle geratenes Fahrzeug nicht mit den Bremsen zum Stoppen gebracht werden kann. Zudem würden elektromagnetische Störungen keine Spuren hinterlassen und somit sei auch die Ursache der Störung nicht nachweisbar, schreibt das Branchenmagazin TechEye.

Zudem würde die Automobilbranche bei seinen Elektroniksystemen nicht den gleichen Sicherheitsprinzipen wie andere Branchen folgen - und wo diese auch den üblichen Standard (Standard für funktionale Sicherheit IEC 61508 [2]) darstellen würden. Er ist der Meinung, dass auch bleifreies Löten ein Problem sein könnte. Bei der Produktion können Zinn-Whisker entstehen, welche wiederum zu Kurzschlüssen führen können. Dieses Problem hat bereits in der Computerindustrie zu schwerwiegenden Problemen geführt, heißt es weiter im Bericht.

Kommentare

1. Whisker
Februar 25, 2010
09:34
Das ist wahrhaftig nichts neues , nur das Whisker bei sehr hohem Zinngehalt, abhängig von der Legierung, die bei bleifreien Lötprozessen verwendet werden wachsen. Diese wachsen stetig und unter Wärme und gutem Licht-(UV)-Bedingungen sehr gut. Selbst bei einfachen chemisch Zinn Oberflächen ohne Antiwhiskerlegierungen wie zum Beispiel Silber entstehen Whisker. Diese werden aber bei den Lötvorgängen erst einmal wieder zerstört. Einzige Lösungen sind die richtigen Zinnlegierungen oder eine Schutzlackierung von P. am Ende des Herstellungsablaufes einzusetzen.

GM

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