Rehm Thermal Systems ernennt Dr. Hannes Reinhardt zum CEO
Der deutsche Anlagenbauer Rehm Thermal Systems hat Dr. Hannes Reinhardt zum CEO ernannt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 5. Oktober hervor. Reinhardt übernimmt die operative Gesamtverantwortung und soll die weitere internationale und technologische Entwicklung des Unternehmens vorantreiben. Unternehmensgründer Johannes Rehm zieht sich aus der operativen Führung zurück und begleitet das Unternehmen künftig als Founder & Chairman.
Applied Materials und Besi bauen Partnerschaft für Chip-Packaging aus
Der US-amerikanische Halbleiterausrüster Applied Materials und der niederländische Halbleitertechnik-Spezialist Besi weiten ihre Zusammenarbeit auf neue Verfahren für 3D-Chipintegration und Packaging aus. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung vom 1. Oktober hervor. Auf Basis ihrer bisherigen Hybrid-Bonding-Entwicklung wollen die Partner weitere Verfahren für die Integration und Verbindung von Chips vorantreiben. Damit reagieren sie auf höhere Anforderungen an Bandbreite und Integrationsdichte in KI-Systemen.
Farnell überträgt Dr. Sara Ghaemi die Vertriebsleitung für DACH und Benelux
Der Elektronikdistributor Farnell hat Dr. Sara Ghaemi zur Regional Sales Director für die Benelux- und DACH-Länder ernannt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 1. Oktober hervor. Ghaemi soll die regionale Vertriebsorganisation führen und die Kundenbindung in beiden Märkten stärken. Für die Aufgabe bringt sie Erfahrung aus Engineering, Geschäftsentwicklung und Elektronikvertrieb mit.
SUSS steigt mit neuer GreenTec-Produktlinie in den Wafer-Reinigungsmarkt ein
SUSS erweitert sein Technologieportfolio und steigt mit der neuen Produktlinie GreenTec Solutions in den Markt für die Wafer-Reinigung ein. Mit dem GT200 stellt das Unternehmen zugleich das erste System der neuen Plattform vor, das für die Entwicklung, Qualifizierung und Produktion von 200-Millimeter-Wafern ausgelegt ist.
Kyocera investiert Millionen in deutsche Produktionsstandorte
Kyocera Fineceramics Europe baut seine Produktions- und Technologiekapazitäten in Deutschland weiter aus. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in Selb, Mannheim und Waiblingen – darunter eine neue Großpresse für Hochleistungskeramik und zusätzliche Kapazitäten für die Halbleiter- und Medizintechnik.
Infineon liefert SiC-Leistungshalbleiter für Eatons 800-VDC-Plattform
Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon stattet Eatons Mittelspannungs-Solid-State-Transformer MVSST 2.0 mit Siliziumkarbid-Leistungshalbleitern aus. Das geht aus einer Pressemitteilung von Infineon vom 29. September hervor. Die Plattform soll die Stromumwandlung für hochverdichtete KI-Recheninfrastruktur effizienter und zuverlässiger gestalten. Die Partner wollen damit auch den Weg zu 800-VDC-Stromarchitekturen in Rechenzentren vorbereiten.
Hitachi High-Tech und ZEISS treiben Multi-Beam-Inspektion voran
Der japanische Halbleiterausrüster Hitachi High-Tech und die deutsche ZEISS Semiconductor Manufacturing Technology weiten ihre gemeinsame Entwicklungsarbeit an Multi-Beam-Inspektionssystemen aus. Das geht aus einer Mitteilung von Hitachi High-Tech vom 30. September hervor. Die Partner wollen kleine Defekte in fortgeschrittenen Halbleiterprozessen bei hohem Durchsatz erfassen und die Technik für die Serienfertigung weiterentwickeln. Kleinere Strukturgrößen und High-NA-EUV machen die zuverlässige Defekterkennung zunehmend anspruchsvoller.
Kyocera baut deutsche Fertigung für Hochleistungskeramik aus
Der japanische Keramikspezialist Kyocera erweitert seine Produktions- und Technologiestandorte in Deutschland. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 30. September hervor. Eine neue Großpresse in Selb schafft Kapazitäten für großformatige und hochkomplexe Bauteile aus Hochleistungskeramik. Kyocera will mit seinen Investitionen steigende Anforderungen aus der Halbleiterindustrie bedienen und die technologische Position seiner europäischen Standorte stärken.
Eaton erweitert Fertigung in Schrems um 5.000 Quadratmeter
Der irisch-amerikanische Energiemanagementkonzern Eaton hat seinen Produktionsstandort im österreichischen Schrems um 5.000 Quadratmeter erweitert. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 1. Oktober hervor. Die neuen Kapazitäten dienen der Fertigung von elektrischer Schutz- und Energiemanagementtechnik für den europäischen Markt. Eaton will mit den zusätzlichen Kapazitäten den wachsenden Bedarf durch Elektrifizierung und Digitalisierung bedienen. Investitionen in kritische Infrastruktur sorgen laut Unternehmen für weitere Nachfrage.
EMS unter der Lupe: Kapitaleffizienz und die Gesamtgewinner
EMS-Unternehmen haben zuletzt überwiegend positive Nachrichten zu Wachstum und steigender Profitabilität veröffentlicht. Selbst Unternehmen wie Lacroix und TT Electronics, die mit größeren Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, signalisieren nach umfassenden Restrukturierungen in der Region Amerika eine Erholung. Nach den jüngsten Krisen, die sowohl die Nachfrage als auch die Lieferketten belastet haben, sind dies erfreuliche Nachrichten für die Branche.
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