300-Millionen-Dollar-Beteiligung geplant: Teradyne und FormFactor kooperieren bei Halbleitertests
Sondentechnik und automatisierte Testsysteme Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit wollen Teradyne und FormFactor ihre Technologien für die Prüfung von Halbleiterbausteinen weiterentwickeln. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf Sondentechnik und Testschnittstellen sowie die elektrische Charakterisierung von Halbleiterbausteinen und automatisierte Testsysteme. FormFactor verfügt laut Mitteilung über entsprechendes Fachwissen in der Sondentechnik und bei Testschnittstellen, Teradyne über Erfahrung mit automatisierten Testplattformen. Die Kooperation soll nach Unternehmensangaben bereits bei der Entwicklung und Validierung neuer Halbleiterbausteine greifen und sich bis in die Großserienfertigung erstrecken. So wollen die Partner den Weg neuer Halbleitertechnologien von der Entwicklung bis zur Serienfertigung beschleunigen. Mike Slessor, CEO von FormFactor, erklärte: „Die Halbleiterindustrie steht vor einer Phase, in der die Leistungsfähigkeit von Testverfahren, ihre Skalierbarkeit und die Markteinführungszeit zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen werden. Indem wir FormFactors umfassendes Fachwissen bei der Charakterisierung von Halbleiterbausteinen, der Sondentechnik, den Schnittstellen und den Produktionstests mit Teradynes Testplattformen zusammenbringen, können wir unseren Kunden helfen, Innovationen zu beschleunigen und effizienter von der Technologieentwicklung zur Großserienfertigung überzugehen.“ Steigende Anforderungen durch KI und Hochleistungsrechner Mit der zunehmenden Komplexität von KI-Chips und Halbleitern für Hochleistungsrechner steigen auch die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit der Testtechnik. Durch ihre Kooperation wollen Teradyne und FormFactor schneller auf neue technische Herausforderungen reagieren und die Entwicklung geeigneter Testverfahren vorantreiben. Davon sollen insbesondere Halbleiterhersteller profitieren, die Chips für KI-Systeme und anspruchsvolle Rechenanwendungen entwickeln. Zu den Einsatzfeldern gehören laut Mitteilung Advanced Packaging, High-Bandwidth Memory (HBM) und Siliziumphotonik. Potenzial sehen die Partner über verschiedene Stufen der Halbleiter-Testkette hinweg, vom Wafer-Test bis zu Anwendungen im Rechenzentrum. Der US-amerikanische Testsystemhersteller Teradyne und das US-Halbleiter-Testtechnikunternehmen FormFactor haben eine Kooperation zur Weiterentwicklung von Halbleitertests vereinbart. Das teilten die Unternehmen am 12. Oktober mit. Teradyne will sich im Zuge der Kooperation mit 300 Millionen US-Dollar an FormFactor beteiligen. Damit wollen die Unternehmen ihre Testverfahren weiterentwickeln und den steigenden Prüfanforderungen neuer Chipgenerationen gerecht werden.Die vereinbarte Kapitalbeteiligung soll über den Erwerb von FormFactor-Stammaktien erfolgen. Der Abschluss steht laut Mitteilung noch unter üblichen Vollzugsbedingungen und behördlichen Genehmigungen.
NEURA Robotics stellt KI-Modell für Roboter mit multisensorischer Wahrnehmung und Gedächtnis vor
Der deutsche Robotikhersteller NEURA Robotics hat mit Neuron AI ein KI-Modell vorgestellt, das Robotern multisensorische Wahrnehmung und ein Gedächtnis ermöglichen soll. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 14. Oktober hervor. Mithilfe verschiedener Sensordaten und gespeicherter Informationen sollen Roboter auch komplexere Aufgaben eigenständig bewältigen können. Industrieunternehmen sollen ihnen neue Arbeitsabläufe künftig schneller beibringen können.
TTM investiert 400 Millionen Dollar in Leiterplattenwerke in China und Malaysia
Der US-amerikanische Leiterplattenhersteller TTM Technologies will 400 Millionen US-Dollar in seine Werke in China und Malaysia investieren. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 12. Oktober hervor. Mit der Investition will TTM seine Fertigungskapazitäten für hochentwickelte Leiterplatten erhöhen. Damit reagiert der Konzern auf die wachsende Nachfrage aus dem Markt für KI-Rechenzentren.
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Die Serienfähigkeit beginnt vor der Produktion
Der klassische Ablauf «erst entwickeln, dann industrialisieren, dann produzieren» stösst bei komplexen Produkten zunehmend an Grenzen. Industrialisierung beginnt früher und läuft stärker parallel zur Entwicklung. Erkenntnisse aus Fertigung und Test können dadurch direkt in Designentscheidungen einfliessen.
BMW-Absatz sinkt im dritten Quartal um 6,3 Prozent: China-Geschäft belastet Konzern
Die BMW Group hat im dritten Quartal 2026 weltweit 551.072 Fahrzeuge ausgeliefert. Das entspricht einem Rückgang von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ausschlaggebend war insbesondere die schwache Nachfrage in China, wo die Auslieferungen um nahezu ein Viertel einbrachen. Zuwächse in Europa und den USA konnten die Verluste nicht ausgleichen.
ams OSRAM beteiligt sich an OCP-Initiative für optische KI-Verbindungen
ams OSRAM ist einer von Credo geleiteten Brancheninitiative zur Standardisierung optischer Hochgeschwindigkeitsverbindungen für KI-Rechenzentren beigetreten. Im Rahmen des Open Compute Project (OCP) sollen gemeinsame Standards für energieeffiziente und kostengünstige optische Verbindungen entwickelt werden, die den steigenden Anforderungen moderner KI-Infrastrukturen gerecht werden.
Nidec plant Schließung der Produktion in Bietigheim-Bissingen
Der japanische Motorenhersteller Nidec plant, die Produktion am Standort Bietigheim-Bissingen in Baden-Württemberg einzustellen. Nach Angaben der IG Metall könnten bis Ende 2027 insgesamt 116 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Betriebsrat und Gewerkschaft fordern Transparenz über die wirtschaftlichen Hintergründe und mögliche Alternativen zur Schließung.
FMD stellt europäische Chip-Pilotlinie APECS in Berlin vor
Die Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) hat auf ihrem Branchenforum FIRST in Berlin die europäische Chip-Pilotlinie APECS präsentiert. Das geht aus einer Mitteilung der FMD vom 7. Oktober hervor. Die Pilotlinie soll Unternehmen den Zugang zu neuen Verfahren für die Chipintegration erleichtern und die Überführung von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen beschleunigen.
Applied Materials gewinnt UCLA für Halbleiterforschung im EPIC Center
Der US-amerikanische Halbleiterausrüster Applied Materials holt die University of California, Los Angeles (UCLA), als Forschungspartner in sein Halbleiterforschungszentrum EPIC im kalifornischen Sunnyvale. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 8. Oktober hervor. Gemeinsam wollen die Partner neue Materialien und Verfahren zur Chipintegration für künftige Chipgenerationen erforschen. Durch den direkten Zugang zu industrieller Fertigungstechnik wollen die Partner neue Entwicklungen schneller zur Serienreife bringen.
GlobalFoundries will FDX-Fusion-Chips ab 2028 in Dresden fertigen
Der US-amerikanische Halbleiterhersteller GlobalFoundries will seine neue FD-SOI-Prozesstechnologie FDX Fusion ab 2028 im Werk Dresden fertigen. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 9. Oktober hervor. Die Technologie soll energieeffiziente KI-Anwendungen direkt in Maschinen und Geräten ermöglichen. Dazu will GlobalFoundries Rechenleistung und weitere elektronische Funktionen auf einem Chip integrieren.
Wolfspeed erhält bedingte Kreditzusage über 1,5 Milliarden Dollar
Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Wolfspeed hat vom US-Verteidigungsministerium eine bedingte Kreditzusage über bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar erhalten. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 7. Oktober hervor. Mit der möglichen Finanzierung will Wolfspeed seine Fertigung von Leistungshalbleitern auf Siliziumkarbid- und Galliumnitridbasis in den USA weiterentwickeln. Die geplanten Investitionen sollen die heimische Versorgung mit Verbindungshalbleitern für die Verteidigungsindustrie langfristig stärken.
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