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Sachsen und Arizona sondieren neue Kooperationen in der Halbleiterindustrie

Die Wirtschaftsförderung Sachsen und die Arizona Commerce Authority wollen neue Geschäfts- und Forschungskooperationen zwischen den Halbleiterstandorten beider Regionen fördern. Das geht aus einer Mitteilung der Wirtschaftsförderung Sachsen vom 18. Oktober hervor. Auf der Halbleitermesse SEMICON West in San Francisco haben sich Vertreter aus Sachsen und Arizona mit Führungskräften der Chipindustrie und Vertretern von Forschungseinrichtungen ausgetauscht. Dabei ging es um neue Geschäftsmöglichkeiten für Halbleiterunternehmen und Zulieferer auf beiden Seiten des Atlantiks.


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FICG und Cape EMS wollen SMT-Fertigung in Malaysia ausbauen

Der taiwanische Elektronikkonzern FIC Global (FICG) und der malaysische Auftragsfertiger Cape EMS wollen gemeinsam die Elektronikfertigung in Malaysia ausbauen. Das geht aus einer Mitteilung von FICG vom 19. Oktober hervor. Am Standort Johor soll die FICG-Tochter PRO3C ihre SMT-Fertigung von acht auf bis zu 18 Linien erweitern. Damit wollen die Partner ihre Fertigungskapazitäten für KI-Infrastruktur und optische Kommunikation erhöhen.



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TRUMPF setzt auf Halbleiter: Polen spielt wichtige Rolle für das Unternehmen

Die TRUMPF Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Umsatz von 4,34 Milliarden Euro und einer deutlich verbesserten Profitabilität abgeschlossen. Der Auftragseingang stieg um 6,6 Prozent. Das Unternehmen verweist auf die wachsende Bedeutung von Halbleitern, Rechenzentren und Technologien im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz. Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Elektronikgeschäfts spielen auch die TRUMPF-Standorte in Polen.


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Markus-Renner

Perzeptron fordert Umdenken bei der Versorgungssicherheit in der EMS-Branche

Der deutsche Supply-Chain-Spezialist Perzeptron empfiehlt EMS-Dienstleistern, ihre Lieferketten mithilfe von ERP-Daten besser zu steuern und Versorgungsrisiken frühzeitig zu erkennen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 20. Oktober hervor. Angesichts knapper elektronischer Bauteile und hoher Flexibilitätsanforderungen sollen Fertiger ihre internen Abläufe genauer analysieren. Auch eine engere Abstimmung mit den Auftraggebern soll die Versorgungssicherheit verbessern.

LITILIT eröffnet Femtosekundenlaser-Fabrik in Litauen

Der litauische Laserhersteller LITILIT hat in Vilnius, Litauen, eine neue Fertigungsstätte für Femtosekundenlaser eröffnet und damit ein sechs Millionen Euro umfassendes Investitionsprojekt abgeschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 19. Oktober hervor. Bei voller Auslastung sollen dort jährlich bis zu 3.000 Laser vom Band laufen. Mit der neuen Fertigungsstätte will LITILIT die wachsende Nachfrage aus der Halbleiter- und Elektronikindustrie bedienen.

Teledyne FLIR entwickelt und fertigt Wärmebildkameras in Estland und Schweden

Der US-amerikanische Wärmebildtechnik-Spezialist Teledyne FLIR produziert an seinen Standorten in Estland und Schweden jährlich insgesamt rund 226.000 Wärmebildkameras. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 19. Oktober hervor. Den Großteil der Fertigung übernimmt das Werk in Tallinn mit 23 Produktionslinien. In Schweden betreibt das Unternehmen einen weiteren Produktionsstandort, der rund die Hälfte des weltweiten Umsatzes im Geschäftsbereich Solutions erwirtschaftet.

Saft startet Fertigung von Festkörperbatterien in Bordeaux

Der französische Batteriehersteller Saft nimmt an seinem Standort Bordeaux neue Produktionslinien für Festkörperbatterien in Betrieb. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 19. Oktober hervor. Die Anlagen sollen die Herstellung neuartiger Batteriezellen voranbringen und den Übergang zu industriellen Fertigungsprozessen erleichtern. Dabei untersucht Saft den Einsatz von Sulfid- und Polymerelektrolyten sowie die Möglichkeiten der trockenen Elektrodenherstellung.



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China plant Exportbeschränkungen für Solarfertigungstechnologien

China will den Export von zwölf Technologien zur Herstellung von Solaranlagen stärker kontrollieren. Die geplanten Maßnahmen betreffen unter anderem die Produktion von Solarwafern, Perowskit- und Tandemsolarzellen sowie fortschrittliche Verfahren zur Herstellung von Polysilizium. Mit den neuen Exportbeschränkungen will Peking nach eigenen Angaben die nationale Sicherheit schützen und den Technologietransfer in sensiblen Bereichen stärker überwachen.

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Siemens Mobility erhält Auftrag über mehr als zwei Milliarden Euro für Batteriezüge

Siemens Mobility hat einen Großauftrag für batteriebetriebene Regionalzüge in Deutschland erhalten. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und der Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) haben insgesamt 113 dreiteilige Züge des Typs Mireo Plus B bestellt. Der Auftrag umfasst zudem ein umfangreiches Servicepaket über 30 Jahre sowie den Bau von zwei Rail Service Centern in Niedersachsen.

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Jabil und Adani planen Joint Venture für Rechenzentrumshardware in Indien

Der US-amerikanische Elektronikfertiger Jabil und der indische Industriekonzern Adani Enterprises wollen gemeinsam Hardware für KI-Rechenzentren in Indien fertigen. Das geht aus einer Mitteilung von Jabil vom 13. Oktober hervor. Dafür haben sich die Partner auf die Eckpunkte eines Gemeinschaftsunternehmens mit jeweils 50 Prozent Beteiligung verständigt. Damit wollen Jabil und Adani auf die steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur reagieren und Kunden im In- und Ausland beliefern.


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Omron plant Übernahme von OnLogic für 675 Millionen Dollar

Der japanische Automatisierungskonzern Omron will den US-amerikanischen Industrie-PC-Hersteller OnLogic und dessen Muttergesellschaft Interlogic für einen Unternehmenswert von 675 Millionen US-Dollar kaufen. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 13. Oktober hervor. Mit der Übernahme will Omron sein Automatisierungsgeschäft um industrielle Rechenhardware erweitern und damit den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Produktion vorantreiben.

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GlobalFoundries erhält Auftrag für zwei neue Chipfabriken in New York

Der US-amerikanische Halbleiterhersteller GlobalFoundries soll im Bundesstaat New York zwei neue Chipfabriken mit eigener Halbleitertechnologie ausstatten und betreiben. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 14. Oktober hervor. Hinter dem Vorhaben steht eine amerikanisch-japanische Initiative mit einem möglichen Investitionsvolumen von bis zu 21 Milliarden US-Dollar. Die neuen Fertigungskapazitäten sollen langfristig die Versorgung der Automobilindustrie und weiterer Industriezweige mit Spezialhalbleitern stärken.

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Fraunhofer und Yamagata University entwickeln Fertigungsprozesse für ultradünne Chipgehäuse

Die deutschen Forschungsinstitute Fraunhofer EMFT und Fraunhofer IZM erforschen gemeinsam mit der japanischen Yamagata University neue Verfahren zur Herstellung biegsamer Chipgehäuse. Das geht aus einer Mitteilung des Fraunhofer IZM vom 14. Oktober hervor. Im Projekt Chip Foil Packages (CFP) sollen Chipgehäuse mit einer Dicke von unter 150 Mikrometern entstehen, die elektronische Bauteile auf flexiblen Oberflächen schützen. Die Forschungspartner wollen die Voraussetzungen schaffen, um die Chipgehäuse künftig kostengünstig und ressourceneffizient in größeren Stückzahlen zu produzieren.

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Cohere plant Übernahme von AISLE zur Stärkung sicherer und souveräner KI

Das kanadische KI-Unternehmen Cohere plant die Übernahme des tschechischen Cybersicherheitsspezialisten AISLE. Das 2024 gegründete Unternehmen mit Sitz in Prag entwickelt autonome KI-Systeme, die bislang unbekannte Sicherheitslücken in komplexer Produktionssoftware erkennen, überprüfen und bei deren Behebung unterstützen können. Mit der geplanten Akquisition will Cohere seine Kompetenzen im Bereich KI-gestützter Cybersicherheit ausbauen.


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Cicor steigert Umsatz im dritten Quartal um 6,7 Prozent und verzeichnet starken Auftragseingang

Der Schweizer Elektronikfertigungsdienstleister Cicor hat im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 170,8 Millionen Schweizer Franken erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stieg der Auftragseingang um 10,7 Prozent auf 193,2 Millionen Schweizer Franken. Trotz anhaltender Engpässe bei Leiterplatten und Speicherchips erwartet das Unternehmen eine deutliche Beschleunigung des Wachstums im vierten Quartal.

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Foxconn und Mitsubishi Electric vereinbaren strategische Partnerschaft für Automobilgeschäft

Der taiwanische Elektronikfertiger Foxconn und der japanische Technologiekonzern Mitsubishi Electric haben eine endgültige Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft im Automobilzuliefergeschäft geschlossen. Foxconn übernimmt über eine Tochtergesellschaft 50 Prozent an Mitsubishi Electric Mobility. Der Kaufpreis liegt bei voraussichtlich 115 Milliarden Yen, umgerechnet rund 720 Millionen US-Dollar. Gemeinsam wollen die Unternehmen Technologien für die nächste Generation der Elektromobilität entwickeln und ihre Position auf dem internationalen Automobilmarkt stärken.

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imec und NVIDIA steigern mit KI die Präzision in der Chipfertigung

Das belgische Forschungszentrum imec und der US-amerikanische Chiphersteller NVIDIA haben zwei Verfahren mit KI und GPU-beschleunigten Berechnungen zur präziseren Messung von Chipstrukturen und zur Optimierung von Lithografieprozessen erprobt. Das geht aus einem Forschungsbeitrag von imec vom 14. Oktober hervor. Damit wollen die Partner Messzeiten verkürzen und die Fehlertoleranz bei der Chipbelichtung erhöhen. Die Ergebnisse sollen die Weiterentwicklung der High-NA-EUV-Lithografie voranbringen.

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StarPower erweitert SiC-Portfolio für effizientere Leistungselektronik

Der Nürnberger Leistungshalbleiteranbieter StarPower Europe erweitert sein SiC-Portfolio um ein neues Halbbrückenmodul, das den Kühlaufwand und Platzbedarf in leistungselektronischen Systemen reduzieren soll. Das geht aus einer Presseinformation vom 15. Oktober hervor. Mit der Neuentwicklung will das Unternehmen insbesondere Industrie- und Automotive-Anwendungen bedienen. Die Integration in bestehende Si-IGBT-Layouts soll den Einsatz der SiC-Technologie erleichtern.

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Fraunhofer-Forschungsteam entwickelt GaN-Modul für 800-Volt-Ladesysteme

Das deutsche Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF hat gemeinsam mit Industrie- und Forschungspartnern ein Galliumnitrid-Leistungsmodul für bidirektionale 800-Volt-Ladesysteme entwickelt. Das geht aus einer Mitteilung des Instituts vom 14. Oktober hervor. Mit GaN-Halbleitern der 1200-Volt-Klasse wollen die Forscher die Leistungselektronik für kompakte und kostengünstige Ladegeräte weiterentwickeln. Künftig sollen Elektrofahrzeuge damit Strom aus dem Netz aufnehmen und bei Bedarf wieder ins Stromnetz einspeisen können.


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Siemens und IBM forschen gemeinsam an dreidimensionaler Chiparchitektur

Der deutsche Technologiekonzern Siemens und das US-amerikanische IT-Unternehmen IBM haben eine gemeinsame Forschungsinitiative zur Weiterentwicklung der dreidimensionalen Nanostack-Transistorarchitektur angekündigt. Das geht aus einer Mitteilung von IBM vom 14. Oktober hervor. Die neue Architektur soll eine höhere Transistordichte ermöglichen und damit die Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz künftiger Halbleitergenerationen steigern. Nachdem IBM ihre prinzipielle Funktionsfähigkeit bereits demonstriert hat, wollen die Partner nun die technischen Hürden auf dem Weg zur industriellen Fertigung überwinden.


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