Hensoldt sichert Radarproduktion mit langfristigem GaN-Liefervertrag ab
Der deutsche Sensorik- und Radartechnikanbieter Hensoldt hat mit United Monolithic Semiconductors (UMS) eine mehrjährige Belieferung mit Gallium-Nitrid-Halbleiterbausteinen für seine Radarsysteme vereinbart. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 18. März 2026 hervor. Mit dem Vertrag will Hensoldt seine Lieferkette für die Radarproduktion robuster aufstellen und den Ausbau der Fertigung absichern. Hintergrund ist die deutlich steigende weltweite Nachfrage nach Sensorlösungen.
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Samsung-Beschäftigte stimmen für Streikplan im Bonusstreit
Gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte von Samsung Electronics in Südkorea haben für mögliche Streikmaßnahmen gestimmt und damit einen Konflikt über Bonuszahlungen weiter verschärft.
Die verborgene Seite der Obsoleszenz: Wenn Lagerung zur Lösung wird
Wenn Ingenieure über die Abkündigung von Bauteilen sprechen, beginnt die Diskussion meist mit demselben Ereignis: der End-of-Life-Mitteilung.
Imec stellt modernstes High-NA-EUV-System der Welt vor
Das belgische Forschungszentrum imec hat das High-NA-EUV-Lithografiesystem ASML EXE:5200 in seinem 300-Millimeter-Reinraum in Leuven offiziell vorgestellt. Das geht aus einer Pressemitteilung von imec vom 18. März 2026 hervor. Die Anlage soll Entwicklungsschritte bei Strukturierungsverfahren für Logikchips unter 2 Nanometern und bei künftigen Speichertechnologien beschleunigen. Imec zielt damit auf Technologien, die vor allem für KI und High-Performance-Computing an Bedeutung gewinnen.
Elemaster übernimmt C.R.&C. und steigt bei GreenWaves ein
Die italienische EMS/ODM-Gruppe Elemaster übernimmt den Elektronikdienstleister C.R.&C. S.r.l. und steigt beim HF- und Radarspezialisten GreenWaves Srl als Anteilseigner ein. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 17. März 2026 hervor. Mit der Transaktion erweitert Elemaster seine Kompetenzen in den Bereichen HF-Technik, Radar sowie Reparatur und Remanufacturing elektronischer Systeme.
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HENSOLDT will Beschäftigte aus AUMOVIO-Stellenabbau übernehmen
Der deutsche Verteidigungs- und Sensorspezialist HENSOLDT hat mit dem Frankfurter Technologieunternehmen AUMOVIO eine Vereinbarung geschlossen, um betroffenen Beschäftigten von AUMOVIO den Wechsel in neue Jobs zu erleichtern. Darüber informiert HENSOLDT in einer Pressemitteilung vom 16. März 2026. Hintergrund sind der angekündigte Abbau von Stellen im Forschungs- und Entwicklungsbereich bei AUMOVIO und der zusätzliche Personalbedarf bei HENSOLDT.
STMicroelectronics und Leopard Imaging stellen Multi-Sensor-Modul für humanoide Robotik vor
Der europäische Halbleiterhersteller STMicroelectronics und das US-Unternehmen Leopard Imaging haben ein Multi-Sensor-Modul für humanoide Robotik vorgestellt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Unternehmen vom 16. März 2026 hervor. Die Lösung kombiniert 2D-Bildgebung, 3D-Tiefensensorik und Bewegungserkennung in einer einzigen Einheit und ist auf die Anbindung an das NVIDIA-Robotik-Ökosystem ausgelegt. Damit wollen die Partner die Entwicklung von Vision-Systemen für fortschrittliche Robotersysteme schneller voranbringen.
Infineon baut Robotik-Kooperation mit NVIDIA für humanoide Roboter aus
Der deutsche Chipkonzern Infineon treibt zusammen mit NVIDIA den Einsatz digitaler Zwillinge und Security-Lösungen in der humanoiden Robotik voran. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 16. März 2026 hervor. Teil der erweiterten Zusammenarbeit sind Simulationsmodelle für ausgewählte Komponenten, Referenzdesigns für intelligente Aktuatoren sowie Sicherheitsbausteine für Physische KI. Die Partner wollen damit die Entwicklung humanoider Roboter beschleunigen und den Weg vom Labor in reale Einsatzumgebungen verkürzen.
Kitron erhält Auftrag über 16 Millionen Euro für C-UAS-Bodensysteme
Der norwegische EMS-Anbieter Kitron hat einen Auftrag im Wert von 16 Millionen Euro für die Produktion von C-UAS-Bodensystemen (Counter-Unmanned Aerial Systems) erhalten.
SK-Group-Chef: Wafer-Knappheit könnte bis 2030 anhalten
SK-Group-Chairman Chey Tae-won hat erklärt, dass die weltweite Knappheit bei Halbleiterwafern bis zum Jahr 2030 anhalten könnte, da die durch künstliche Intelligenz getriebene Nachfrage das Angebot weiterhin übersteigt.
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